Regelungen für Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten

In Bremen und Bremerhaven gilt seit dem 2. August 2021 die Achtundzwanzigste Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (28. Coronaverordnung) vom 26 Juli 2021.

Ergänzend hierzu gelten Allgemeinverfügungen für die Städte Bremen und Bremerhaven (ab dem 19. August) zur 3-G-Regel. Der Zugang zu Veranstaltungen in Innenräumen sowie zu verschiedenen Freizeiteinrichtungen ist entsprechend nur dokumentiert geimpften, genesenen oder getesteten Personen erlaubt. Details können Sie den beiden (leicht unterschiedlichen) Allgemeinverfügungen entnehmen.

Allgemeinverfügung Bremen
Allgemeinverfügung Bremerhaven

Folgende Personengruppen dürfen sich außerhalb des eigenen Haushalts nebst dem umfriedeten Besitztum treffen, ohne dass der Mindestabstands von 1,5 m zwischen den Personen eingehalten werden muss:

  • (Patchwork-)Familien,
  • Personen aus 2 Haushalten unabhängig von der absoluten Anzahl der Personen,
  • 10 Personen (egal, aus wie vielen Haushalten sie stammen),
  • Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren, Begleitpersonen von Menschen, die diese aufgrund von Alter, Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Behinderung benötigen sowie „dokumentierte geimpfte und innerhalb der letzten 6 Monate genesene Personen“ werden nicht mitgerechnet.

Darüber hinaus gelten derzeit folgende Regelungen für Veranstaltungen:

Übergreifend gilt: Entsprechend § 7 (1) der 28. Coronaverordnung sind Veranstaltungen bis max. 25.000 Personen erlaubt. Es muss ein Abstand von 1,5 m zwischen einzelnen Personen eingehalten werden. Dies gilt nicht für die oben aufgeführten Personengruppen, welche eine Veranstaltung gemeinsam besuchen. Grundvoraussetzungen für Veranstaltungen sind ein Schutz- und Hygienekonzept nach § 5 (1) bzw. (2) und die Kontaktdatenerfassung nach § 6 (1).

Veranstaltungen von 5.001 bis 25.000 Personen müssen entsprechend § 7 (2) durch die zuständige Ortspolizeibehörde im Einvernehmen mit dem zuständigen Gesundheitsamt genehmigt werden. Dies gilt nicht für Messen. Teilnehmende müssen ein negatives Testergebnis oder einen Impfnachweis oder Nachweis über eine Coronainfektion innerhalb der zurückliegenden 6 Monate vorweisen können.

Veranstaltungen mit 501 – 5.000 Personen (innen) bzw. 1.001 – 5.000 Personen (außen) müssen entsprechend § 7 (3) mindestens 2 Tage vor Beginn bei der zuständigen Ortspolizeibehörde angezeigt werden. Bei Veranstaltungen im Innenbereich muss entsprechend § 7 (4) eine technische Lüftung der Veranstaltungsräume mit Frischluftzufuhr gewährleistet sein.

Folgende Möglichkeiten zur Reduzierung des Mindestabstands bestehen abweichend zu den Abstandsregelungen in § 7 (1):

Bei Veranstaltungen mit bis zu 150 Personen (innen) bzw. 250 Personen (außen) kann entsprechend § 7 (5) auf den Mindestabstand verzichtet werden, wenn der Zugang zur Veranstaltung kontrolliert wird. Teilnehmende müssen ein negatives Testergebnis oder einen Impfnachweis oder Nachweis über eine Coronainfektion innerhalb der zurückliegenden 6 Monate vorweisen können.

Bei Veranstaltungen bis 25.000 Personen kann entsprechend § 7 (6) der Mindestabstand auf 1 m reduziert werden, wenn das Schutz- und Hygienekonzept eine Sitzplatzpflicht oder eine vergleichbare Regelung zur Einhaltung des Abstandsgebots vorsieht. Bei Veranstaltungen im Innenbereich muss eine technische Lüftung mit Frischluftzufuhr des Veranstaltungsraumes gewährleistet sein.

Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz hat eine Checkliste zur Erstellung eines Hygienekonzepts für Gastronomie, Veranstaltungen etc. zur Verfügung gestellt, die Ihnen bei der Erstellung eines solchen Konzepts helfen kann.

Das Gesundheitsamt Bremen hat als Arbeitshilfe eine Checkliste zum infektionsschutzgerechten Lüften bei Vorhandensein einer Lüftungsanlage bzw. raumluft-technischen Anlage (RLT-Anlage) zur Verfügung gestellt.